Strategy

In consultation with the management team and partner shareholders, the holding company’s board of directors determines the strategy of the Orell Füssli Group and of the various operational units, and approves the annual budgets and required objectives. It reviews the portfolio of activities on an ongoing basis and when required takes corrective action.

The group CEO is responsible for implementation of the strategy and achievement of the objectives. He influences the overall direction of development of the various business units.

Carrying out their business independently in line with the specified requirements, these business units report to the CEO. Across all of their activities, the units endeavour to maintain a strong position in their target markets.

«In 2018 the Orell Füssli Group updated its organisation and is ready to take up the challenges of the future in its 500th anniversary year.»

Dr. Anton Bleikolm,
Chairman of the Board of Directors

Board of directors

Management team

Divisional managers

Orell Füssli inspires -

since 500 years

We kindly thank: jujufolies, Zürich, 2019 (Orell Füssli Timemachine, Zurich 2019) and Stryke It Rich (Footnote, Dallas 2019)

Values and sustainability

Corporate responsibility

The Orell Füssli Group considers care for the environment, high security standards, a responsible HR policy and a respectful approach to its employees to be key factors in the management of its business activities.

Economic and environmental sustainability

The Orell Füssli group minimises its emissions – particularly in its production and property management activities. Industry-specific requirements in the field of security printing are fulfilled through the maintenance of appropriately high safety levels in respect of construction-related, technical and organisational measures.

In terms of the procurement, construction and operation of its infrastructure elements and its use of resources, the group adopts solutions that minimise the use of energy, water and resources.

It trains its workforce on matters of security and environmental protection. In these ways, the group pursues the objective of optimising its already high quality standards on an ongoing, sustainable basis.

Social responsibility

Orell Füssli endeavours to maintain long-term and sustainable relationships with its employees. Responsible managers, committed employees and well-motivated apprentices form the basis of a supportive company culture and are among the key factors underlying our success. A central role is played by attractive employment models, apprenticeship and ongoing training opportunities, and management development programmes.

Meilensteine

seit 1519 (translation in progress)

1519

Christoph Froschauer

Christoph Froschauer erhält das Bürgerrecht der Stadt Zürich. Dank diesem wird der aus Bayern zugewanderte Buchdrucker erster offizieller Drucker der Stadt. Das Offizin Froschauer befindet sich in der Zürcher Altstadt unweit der Zentralbibliothek beim heutigen Central.

1531

«Zwingli-Bibel»

Froschauer druckt die vom Zürcher Reformator Huldrych Zwingli ins Deutsche übersetzte «Zwingli-Bibel». Sie stellt neben ihrer kirchengeschichtlichen Bedeutung auch eine Glanzleistung frühzeitlicher Buchkunst dar. Nach Zwinglis Tod 1531 wendet sich Froschauer vermehrt wissenschaftlichen Publikationen zu.

1551

Konrad Gessner und «Historia animalium»

«Historia animalium», der erste von vier Bänden des Naturforschers, Arztes und Humanisten Konrad Gessner, wird von Froschauer veröffentlicht.

1576

Planvedute der Stadt Zürich

Die berühmteste Stadtkarte Zürichs erscheint in der Offizin Froschauer unter Froschauers Nachfahren: Die Planvedute der Stadt Zürich von Jos Murer.

1626

Bodmers Druckerprivileg

Der Goldschmied Johann Jakob Bodmer übernimmt Froschauers Druckerei sowie den Verlag. Über drei Generationen bleiben Verlag und Druckerei in der Hand der Familie Bodmer. Dieses Druckerprivileg der Stadt Zürich aus dem 17. Jahrhundert sichert den Bodmers zu, als einzige Druckerei amtliche Texte drucken zu dürfen.

1766

Rudolf Füssli übernimmt 140 Jahre später die Verlagsdruckerei von der Familie Bodmer, nachdem der letzte Inhaber, Hans Heinrich Bodmer, wegen Protesten gegen die Zürcher Obrigkeit verbannt worden ist. Sie heisst von da an Füssli & Co.

 

1735

Hans Conrad von Orelli gründet 31 Jahre zuvor auf Anraten des grossen Zürcher Literaten und Aufklärers Johann Jakob Bodmer den Verlag Conrad Orell & Co.

1789

Orell, Füssli & Co.

Nachdem Gessners Erben aus der Firma ausgeschieden sind, wird das Unternehmen zu Orell, Füssli & Co. Orell Füssli druckt die «Neue Zürcher Zeitung» , die erstmals am 12. Januar 1780 erscheint. Treibende Kraft bei der Gründung der «Zürcher Zeitung», später «Neue Zürcher Zeitung», ist Salomon Gessner.

1817

Johann Heinrich Füssli wird zum alleinigen Inhaber und beteiligt seinen Angestellten Johann Hagenbuch. Der Firmenname Orell, Füssli & Co. bleibt bestehen.

1827

Wertpapiere Escher

In der Hälfte des 19. Jahrhunderts wächst Zürich zum wirtschaftlichen Zentrum der Schweiz heran. Orell Füssli wird dank neuester Drucktechnologien und hoher Qualität zur bevorzugten Druckerei der grossen Zürcher Firmen. Technische Neuerungen führen vom handwerklichen Drucken zur maschinellen Produktion im industriellen Massstab. Orell Füssli druckt die ersten Wertpapiere für ein Unternehmen der Industriellenfamilie Caspar Escher.

1843

Erste Briefmarken

Orell Füssli druckt die ersten Briefmarken auf dem europäischen Kontinent: «Zürich 4» und «Zürich 6». Es sind die einzigen Briefmarken, die vom Kanton herausgegeben werden.

1848

Erste Banknote

Orell Füssli druckt die erste Banknote: Es ist eine 10-Gulden-Note für die Leih- und Sparkassa des Seebezirks in Uznach, die heutige Bank Linth. Bis 1907 sind der Druck der Banknoten Sache der Kantone.

1895

Photoglob Postkarten

Die Besitzer Wild gründen die Tochterfirma Photoglob, um die Photochrom-Farbdrucke international zu vertreiben. Orell Füssli unterhält nun auch Filialen in Süddeutschland und London. Das Photochrom-Verfahren, Farbdruck von Schwarzweiss-Fotografieren, gewinnt 1900 an der Weltausstellung in Paris eine Medaille.

1914

Schweizer Banknote

Orell Füssli druckt für die 1905 gegründete Schweizerische Nationalbank (SNB) die ersten schweizerischen Banknoten: die 5-Franken-Note und die 20-Franken-Note. Die höheren Werte lässt die SNB in Grossbritannien drucken.

1920

Ära Guhl

Die Unternehmerfamilie Bührer-Guhl übernimmt bis 1991 über drei Generationen die Aktienmehrheit von Orell Füssli. Gemeinsam mit der SNB treibt sie die Entwicklung des Notendrucks voran, um die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren. Oscar Guhl (1870–1937) präsidiert den Verwaltungsrat von 1925 bis 1937.

1924

Orell Füssli Buchhandlung

Die Orell Füssli Kartographie und der Zeitschriftenverlag werden zu eigenständigen Abteilungen. Auch der Buchverlag erhält einen eigenen Marktauftritt. Die Orell Füssli Buchhandlung zieht an die Bahnhofstrasse 31 in Zürich und entwickelt sich zum grössten Buchhändler der Schweiz.

1926

Für den Wertpapier- und Banknotendruck wird eine Guillochiermaschine zur Produktion von einmaligen Sicherheitsmerkmalen angeschafft. Diese zeichnet Muster mit feinen, eng ineinander verschlungenen Linien, die anschliessend auf die Druckplatte geritzt werden. Sie bleibt bis 1970 in Gebrauch.

Ab 1950

«Orella» und «Wir Eltern»

Der Wirtschaftsaufschwung der 1950er- und 1960er- Jahre bringt ein starkes Umsatzwachstum mit sich. «Wir Eltern» und «Orella» werden nach dem Zweiten Weltkrieg zu beliebten Familienzeitschriften.

1956

Fünfte Notenserie

Die erste Banknote der fünften Serie ist die 10-Franken-Note, im gleichen Jahr erscheint auch die 20-Franken-Note. Die höheren Werte lässt die SNB nach wie vor in Grossbritannien drucken.

1976

Sechste Notenserie

Die 100-Franken-Note ist der erste Wert der sechsten Serie. Zum ersten Mal wird diese komplett in der Schweiz hergestellt. Maschinen, Papier und auch Druckfarbe sind aus der Schweiz.

1977

Schweizer Eurocheques

Orell Füssli erhält den Auftrag für den Druck der Schweizer Eurocheques. In den 1980er-Jahren werden auch Postcheques gedruckt.

1981

Plastikkarten

Der Wertpapierdruck erlebt ein historisches Rekordjahr. Danach geht die Produktion zurück, da Aktien immer seltener physisch zirkulieren. Der Druck von Plastikkarten soll diesen Umsatzrückgang kompensieren.

1992

Das Unternehmen wird umgebaut, der Buchhandel zu einer eigenständigen Aktiengesellschaft, an der sich der deutsche Buchhändler Hugendubel beteiligt. Ein Jahr später zieht die Buchhandlung in den Kramhof an die Füsslistrasse 4 in Zürich um.

1999

Orell Füssli wird zur Orell Füssli Holding AG und konzentriert sich auf die Kernbereiche Sicherheitsdruck, Buchverlag und Buchhandel. Die Orell Füssli Buchhandlungs AG geht mit books.ch online.

2002

Atlantic Zeiser

Orell Füssli zieht sich aus dem Plastikkartengeschäft zurück und beteiligt sich an der deutschen Atlantic Zeiser Gruppe. Atlantic Zeiser (AZ) fokussiert auf die Nummerierung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten. 2005 übernimmt Orell Füssli Atlantic Zeiser vollständig.

2003

Atlantis

Der Orell Füssli Verlag übernimmt den bekannten Kinderbuchverlag Atlantis.

2007

Globi Verlag

Vier Jahre später folgt der Globi-Verlag, in dem auch die Papa Moll-Reihe erscheint. Im selben Jahr fällt die Buchpreisbindung in der Schweiz.

2013

Orell Füssli Thalia AG

Durch das Joint Venture mit der Thalia Bücher AG wird Orell Füssli zum grössten Buchhändler der Schweiz.

2016

Neunte Notenserie

Die neunte Notenserie kommt gestaffelt in Umlauf. Als erster Wert erscheint die 50-Franken-Note. Die 100-Franken-Note bildet den Abschluss der neunten Serie.

2018

Aus Atlantic Zeiser wird Zeiser

Die Atlantic Zeiser Produktbereiche Verpackungs-, Geschenk- und Finanzkartendruck werden an die italienische Unternehmensgruppe Coesia verkauft. Unter dem Namen Zeiser GmbH verbleibt das klassisch angestammte Geschäft der Nummerierung von Banknoten und anderen Sicherheitsdokumenten.

2019

500-Jahr-Jubiläum

Orell Füssli feiert seine 500-jährige Unternehmensgeschichte und gehört damit zu den ältesten noch existierenden Unternehmen der Welt.